
Wandern wird im Harz groß geschrieben. Im Harz gibt es eine Vielzahl gut ausgeschilderter Wege die zu Wanderungen oder Walkingtouren einladen. Nachfolgend einige der interessantesten Wanderstrecken.
Der Brocken, im Volksmund auch Blockberg genannt, liegt in Sachsen-Anhalt und ist der höchste Berg Norddeutschlands und des Harzes. Der Brocken ist eines der beliebtesten Ausflugsziele in Deutschland. An schönen Tagen kann man von der Kuppe bis zum Großen Inselsberg in Thüringen, zum Köterberg im Weserbergland und zum Petersberg nördlich von Halle an der Saale schauen. Lesen Sie mehr ....
Torfhaus / Altenau ist ein viel besuchter Ort, da von hier aus in relativ kurzer Zeit der Brocken zu Fuß über den Goetheweg zu erreichen ist. Bis zur Deutschen Wiedervereinigung 1989 war Torfhaus bekannt vor allem als Aussichtspunkt auf den nahen, aber unerreichbaren Brocken. Lesen Sie mehr ...
Die 926 m ü. NN hoch gelegene Achtermannshöhe ist der dritthöchste Berg Niedersachsens und der vierthöchste Berg des Harzes. Sie befindet sich nordwestlich von Braunlage. Der felsige Gipfel des Berges ist ein guter Aussichtspunkt mit herrlicher Rundumsicht auf den Hochharz.
Der Harzer-Hexen-Stieg ist ein durchgehend markierter Hauptwanderweg mit überregionaler Bedeutung. Mit seiner Länge von 97 Kilometern ermöglicht er dem Wanderer, den Harz in einem Stück in seiner Vielfalt kennen zu lernen. Die Hauptstrecke des "Harzer-Hexen-Stieges" verläuft über Osterode - Buntenbock - Altenau - Braunlage - Torfhaus - Brocken - Drei-Annen-Hohne - Königshütte - Altenbrak - Bodetal.
Der 12 km lange Heinrich-Heine-Weg führt von Ilsenburg, entlang an den Ilsefällen, zum Brocken. Der klassische Brockenaufstieg durch das naturschöne Ilsetal ist benannt nach dem Dichter der »Harzreise«. Er allerdings beging diese Strecke im Jahr 1824 im Abstieg. Der von Wasserfällen, urwüchsigen Buchenwäldern und schroffen Felsszenerien geprägte Schluchtabschnitt des Ilsetals von Ilsenburg bis hinauf zu den Ilsefällen ist eines der naturschönsten Harztäler.
Der Karstwanderweg erschließt mit über 200 km Wegstrecke diese einzigartige Naturlandschaft in den Landkreisen Osterode am Harz (Niedersachsen), Nordhausen (Thüringen) und Mansfeld-Südharz (Sachsen- Anhalt). Die öffentlichen Wanderungen vermitteln ein Bild der Karstlandschaft, ihrer Schönheit, ihrer Bedürfnisse und Geheimnisse und geben Freude am Wandern.
Der 7 km lange Liebesbankweg wurde 2007 eröffnet und als erster Wanderweg im Harz und in Niedersachsen mit dem Gütesiegel „Premiumwanderweg“ vom deutschen Wanderinstitut ausgezeichnet. Der Web bietet zahlreiche liebenswerte Details die es zu entdecken gibt. Der Weg führt vorbei an der Stabskirche, dem Wasserarenal, Wassertretbecken, Restaurants, Cafes, zahlreichen per Hand erstellte Liebesbänke uvm.
Das Selketal gehört mit seinem Reichtum an naturnahen Laubwäldern zu den wertvollsten Tälern des Harzes. Dem Tourist bietet es ideale Möglichkeiten für Wanderungen oder Radtouren. Die STRASSE DER ROMANTIK, der 67 km lange Wanderweg von Stiege bis Quedlinburg, führt vorbei an der Burgruine Falkenstein und der Weltkulturerbe-Stadt Quedlinburg. Auch ein Durchfahren mit der Harzer Schmalspurbahn von Gernrode über Alexisbad bis Stiege ist möglich.
Der zweithöchste Berg Niedersachsens und der dritthöchste Berg des Harzes heißt Bruchberg und erhebt sich bis 927m über den Meeresspiegel. Die Wolfswarte liegt zwischen Altenau und Torfhaus und bietet einen herrlichen Ausblick auf große Teile auf große Teile des Westharzes bis weit in das nördliche Harzvorland hinein. Aus diesem Grund zählt sie mit zu den beliebtesten Wanderzielen dieser Gegend.
Die GFB (Gesellschaft zur Förderung des Biosphärenreservats Südharz e.V ) führt regelmässig Wanderungen durch die Karstlandschaft im Südharz durch, um auf Naturschönheiten, Modelle für naturverträgliche Nutzung und auf Gefährdungen hinzuweisen. Die Wanderung am Grünen Band führt vom Walkenrieder Bahnhof bis zur Kuppe des Röseberges durch Wasser- u. Schilfbiotope, karge Felsen, kühle Buchenwälder und schmetterlingsreiche Blumenwiesen.
Der Calshausturm (auch Karlshausturm genannt) befindet sich auf der 625 m hohen Bergkuppe der Carlshaushöhe bei Hasselfelde und dient als Funkturm der Harzer Schmalspurbahnen. Auf seiner Aussichtsplattform (32 m Höhe) eröffnet sich dem Wanderer ein herrlicher Rundblick, nach Süden - bis zum Kyffhäuser, dem Josephskreuz bei Stolberg nach Osten und nach Norden auf das Brockenmassiv. Zum Carlshausturm führen Wanderwege von Hasselfelde und Trautenstein.
In Zusammenarbeit mit dem DVV (Deutscher Volkssportverband e.V.) bieten die Wanderfreunde Ilsenburg alljährlich 2 geführte Wanderwochen im Nationalpark Harz an. Dabei werden im Mai und Oktober, ausgehend von Ilsenburg, jeden Tag werden zwei unterschiedlich anspruchsvolle Routen angeboten, die die Teilnehmer zu den schönsten Aussichtspunkten der Umgebung führen. Die Streckenlängen reichen von 10 bis 24 km.
Die Bergwiesen in Hohegeiss sind die schönsten und artenreichsten im Harz.
Geführte Themenwanderungen wie Kräuter-, Blumen-, Bergbau- und Brunftwanderungen, Wanderungen mit dem Förster, Naturerlebnisausflüge für Kinder und Erwachsene sind ein besonderes Higlight von Hohegeiß.
Das Aboretum (Exotenwald) gibt es seit vielen Jahren am Ortsrand von Bad Grund.
Aboretum bedeutet "eine Sammelpflanzung verschiedener Bäume zu Studienzwecken". 1975 erschloss das niedersächsische Forstamt ein 100 ha großes Areal zu wissenschaftlichen Zwecken.